Südkorea plant Drohnentraining für das gesamte Militär
Verteidigungsbeamte wollen Drohnen zu einem universellen Kampfmittel für Truppen machen.
Warum es wichtig ist
Der Schritt zeigt, wie Lehren aus der Ukraine und anderen Konflikten Militärs dazu drängen, Drohnen als Standardausrüstung und nicht mehr als Spezialistensysteme zu behandeln. Er könnte die Nachfrage nach kostengünstigen autonomen Technologien und Systemen zur Drohnenabwehr beschleunigen.
Die Kernpunkte
- 1.Südkorea will alle Truppen im Betrieb von Drohnen schulen.
- 2.Einheiten sollen mehr entbehrliche Überwachungs- und Angriffsdrohnen erhalten.
- 3.Ein Drohnenkommando wird stärker auf Zusammenarbeit mit der Industrie und Beschaffung ausgerichtet.
Südkorea will jedes Mitglied seiner fast eine halbe Million Soldaten umfassenden Streitkräfte im Umgang mit Drohnen schulen. Verteidigungsminister Ahn Gyu-back sagte, Ziel sei es, Drohnen zu einem „universellen Kampfmittel“ und einer „zweiten persönlichen Waffe“ für die Truppen zu machen, wie Ars Technica unter Berufung auf ein Briefing vom 26. Juni berichtete. Der Plan ist Teil umfassenderer Bemühungen, Einheiten mit günstigen, entbehrlichen Drohnen für Überwachungs- und Angriffsmissionen auszustatten, Abwehrwaffen gegen Drohnen auszubauen und ein Drohnenkommando neu zu organisieren, damit es enger mit der Industrie zusammenarbeitet.
Quellen & Originalberichte
Dieser Brief fasst die Berichterstattung der folgenden Medien zusammen und verlinkt sie.
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