AAI News Hub
PolitikTue, August 18, 2026·1d ago

Forscher nutzten Copilot, um eine Schwachstelle in dessen eigenen Schutzmechanismen aufzudecken

Varonis zufolge ließ sich Microsoft 365 Copilot Enterprise dazu bringen, Datenabfluss zu ermöglichen.

Warum es wichtig ist

Der Bericht macht ein Sicherheitsrisiko deutlich, das speziell KI-Assistenten betrifft: Systeme können genug über ihre eigenen Schutzvorkehrungen preisgeben, um Angreifern bei deren Umgehung zu helfen. Zugleich unterstreicht er, dass Enterprise-Copilots auf promptbasierte Offenlegungen und Missbrauch bei der Ausführung von Tools getestet werden müssen.

Die Kernpunkte

  • 1.Varonis nahm Microsoft 365 Copilot Enterprise ins Visier.
  • 2.Copilot gab Berichten zufolge Hinweise auf seine eigenen Schutzmechanismen preis.
  • 3.Der Exploit-Pfad führte nach einem Link-Klick zur Exfiltration von Daten.

Forscher des Sicherheitsunternehmens Varonis fanden eine Schwachstelle in Microsoft 365 Copilot Enterprise, durch die Angreifer nach einem Klick eines Nutzers auf einen Link sensible Nutzerdaten hätten exfiltrieren können. Laut Ars Technica entdeckten die Forscher Details des Schutzmechanismus, indem sie Copilot selbst befragten, nachdem der Assistent zunächst abgelehnt hatte, ohne ausdrückliche Bestätigung des Nutzers bei der Erstellung eines Exploits zu helfen.

Heute ausprobieren

Prüfen Sie Microsoft 365 Copilot Enterprise-Installationen auf durch Links ausgelöste Datenexposition und beschränken Sie Ausführungspfade für sensible Tools.

Quellen & Originalberichte

Dieser Brief fasst die Berichterstattung der folgenden Medien zusammen und verlinkt sie.

Hat dir dieses Briefing gefallen? Erhalte das nächste per Mail.

Mehr in Politik & Sicherheit