New York Times will Urheberrechtsklage gegen Microsoft ändern
Der Antrag soll den Fall gegen OpenAI an einen neuen Maßstab für mittelbare Urheberrechtsverletzung anpassen.
Warum es wichtig ist
Der Antrag zeigt, wie sich große Urheberrechtsverfahren rund um AI an neue rechtliche Maßstäbe anpassen. Die Behandlung von Cloud- und Compute-Anbietern könnte beeinflussen, wie Haftung im Zusammenhang mit Infrastruktur für AI-Training begründet wird.
Die Kernpunkte
- 1.Die New York Times will ihre Forderung gegen Microsoft überarbeiten.
- 2.Die vorgeschlagene Klage verweist auf neues Recht und Erkenntnisse aus der Beweisaufnahme.
- 3.Im Kern des Falls stehen mutmaßliche Urheberrechtsverletzungen im Zusammenhang mit dem Training von OpenAI.
Die New York Times hat ein Gericht um Erlaubnis gebeten, ihre Urheberrechtsbeschwerde gegen OpenAI und Microsoft zu ändern. Laut Ars Technica würde die vorgeschlagene geänderte Klage eine Forderung wegen mittelbarer Urheberrechtsverletzung gegen Microsoft präzisieren und geltend machen, dass Microsoft die Rechtsverletzung von OpenAI gefördert habe, indem es ein maßgeschneidertes Supercomputing-System aufgebaut habe. Der Schritt folgt auf eine Entscheidung des Supreme Court in einem Fall zu Cox Communications, die den Maßstab für mittelbare Urheberrechtsverletzung verändert hat: Kläger müssen nun nachweisen, dass rechtswidriges Verhalten vorsätzlich veranlasst wurde.
Quellen & Originalberichte
Dieser Brief fasst die Berichterstattung der folgenden Medien zusammen und verlinkt sie.
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